Fliesen Schwimmer e.K., Äußere Münchener Str.88 , 84036 Landshut, Tel. (0871) 4 45 66 Fax: (0871) 4 25 25
Datenschutzerklärung

 






---
     Die Fliese - das unbekannte Wesen ...  :-)


     Nun ja, Spass beiseite - diese Seite ist für Fachleute eher unwichtig.
     Aber für Sie, lieber Besucher, der einfach mal einen kleinen Überblick
     über dieses Thema bekommen möchte, bieten wir ein kompaktes

     FLIESENLEXIKON

 


---

Das kleine Fliesen-Brevier
    

_____ Abriebgruppen
 I  
für sehr leichte Beanspruchung (z.B. Schlafräume privat)
Anmerkung: Qualitätshersteller bieten das nicht an...
II  
für leichte Beanspruchung (privater Wohnbereich,
jedoch nicht Küchen, Eingang, Aussenbelag, Treppen)
III  
für mittlere Beanspruchung (privater Wohnbereich,
jedoch nicht Küchen, Büros, Gewerbe, Industrie)
IV  
für stärkere Beanspruchung (z.B. Eingang, Terrasse,
Küche, Büro, Verkaufsraum, Publikumsverkehr)
V  
für stark beanspruchte Bereiche (z.B. Werkstatt )
_____ Chemische Beständigkeit
Steingutfliesen und glasierte Steinzeugfliesen sind
gegen Haushaltschemikalien und Badewasserzusätze
beständig (ausgen. flusssäurehaltige Mittel).
Fliesen, die auch gegen Säuren und Laugen beständig
sind, bekommen Sie in guten Fachbetrieben.
_____ Dickbettverlegung
Die konventionelle Verlegung von Wand- und
Bodenfliesen. Der Mörtel - aus Zement und Sand -
wird auf der Baustelle angemischt.
_____ Dispersionskleber
  Gebrauchsfertiger Klebstoff mit hohem Kunststoff-
  anteil für Verlegung im Dünnbettverfahren. Dieser
  Klebstoff ist nicht bzw. nur eingeschränkt wasser-
  beständig und deshalb nur für gering feuchtbelastete
  Innenbeläge geeignet (z.B. auf Gips- oder Holzuntergrund).
H  
_____ Dünnnbettverfahren
  Verlegung von Wand- und. Bodenfliesen in
  dünner Schichtdicke. ---> Dünnbettmörtel
H  
_____ Dünnnbettmörtel
  Zementgebundener, hydraulisch erhärtender Klebstoff
  zur Verlegung von Wand- und Bodenfliesen. Er wird vor-
  zugsweise auf massiven Untergründen, wie z.B.
  Beton, Zementestrich, Zementputz im Innen-
  und Aussenbereich verwendet.
H  
_____ Feinsteinzeugfliesen
Nach besonderen Normen trockengepresste
Fliesen mit geringer Porosität, hoher mechanischer
Festigkeit und besonderer Frostbeständigkeit (unter
Beachtung der besonderen Verlegehinweise).
_____ Fleckbeständigkeit
Der "Fleckenteufel" hat bei glasierten Fliesen
keine Chance. Unglasierte Fliesen sind dagegen
erst nach einer ---> Imprägnierung  fleckbeständig.
_____ Frostbeständigkeit
Fliesen im Aussenbereich müssen natürlich absolut
frostbeständig sein. Diese Hauptanforderung wird
von Steinzeugfliesen erfüllt.
_____ Glasur
  Die durchgesinterte, eingefärbte oder dekorierte
  keramische Deckschicht-Auflage auf Steingut-
  oder Steinzeugfliesen.
H  
_____ Imprägnierung
Nachbehandlung unglasierter oder polierter Steinzeugfliesen
zur Erhöhung der   ---> Fleckbeständigkeit
_____ Reinigung
Die Grund- oder Erstreinigung nach dem Verlegen
dient der Entfernung von Bauschmutz und Zement-
schleier und ist die Aufgabe des Fliesenlegers.
Die laufende Pflege erfolgt durch Kehren, Absaugen,
feuchtes Wischen, ggfls. unter Verwendung von
haushaltsüblichen Reinigungsmitteln.
_____ Rutschhemmende Fliesen
Fliesen mit unterschiedlich stark profilierter oder
rauher Oberfläche zur Erzielung rutschhemmender
Eigenschaften zur Unfallverhütung, z.B. in Arbeits-
räumen und Barfussbereichen .
_____ Steingut
Traditioneller Begriff für feinkeramische Fliesen mit
hoher Wasseraufnahme.
_____ Steinzeug
Traditioneller Begriff für feinkeramische Fliesen mit
niedriger Wasseraufnahme   ---> Feinsteinzeugfliesen
                Quelle:      Villeroy & Boch Fliesenlexikon